In der Nacht auf Sonntag, 18. Januar 2026, hat die kantonale Wildhut in Elm einen Wolf erlegt.
Es handelt sich um einen männlichen Jungwolf des Kärpfrudels, der im Jahr 2025 geboren wurde.
Ein Angriff eines grossen Hundeartigen führte in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar in der Gemeinde Ederswiler zum Tod zweier Schafe.
Die Möglichkeit, dass ein einzelner Wolf dafür verantwortlich war, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Am 13. Dezember 2025 tappten im östlichen Sarneraatal vier Wölfe gemeinsam in eine Fotofalle.
Damit ist erstmals ein Wolfsrudel im Kanton Obwalden nachgewiesen.
Ein Wolf, der am vergangenen Wochenende bei Hausen am Albis sieben Schafe riss, dürfte sich weiterhin im Gebiet des Knonaueramts aufhalten.
Wie der Kanton Zürich am Dienstag mitteilte, wurden in der Region in den letzten Wochen mehrere Sichtungen eines mutmasslichen Wolfs gemeldet.
In Hausen am Albis (ZH) sind in den frühen Morgenstunden des Sonntags mehrere Schafe getötet worden. Nach Einschätzung der Fischerei- und Jagdverwaltung des Kantons Zürich handelt es sich beim Angreifer höchstwahrscheinlich um einen Wolf.
Diese Vermutung stützen die Behörden auf Spuren am Tatort sowie auf Aufnahmen einer Fotofalle, die in unmittelbarer Nähe des betroffenen Weidegebiets ein Tier zeigte, das dem mutmasslichen Wolf entspricht. Infolge des Vorfalls sollen nun geeignete Herdenschutzmassnahmen umgesetzt werden, wie die Verwaltung in ihrer App mitteilte.
Der Kanton Glarus hat am 15. September 2025 beim Bundesamt für Umwelt die Gesuche für die Teilregulation der beiden Wolfrudel Kärpf und Chöpfenberg gestellt.
Dieses hat den Gesuchen zugestimmt. Der Kanton hat die Abschussverfügungen erlassen und publiziert.
Im Rahmen der geplanten Wolfsbewirtschaftung wurde am vergangenen Dienstag und Mittwoch jeweils ein Jungwolf aus dem Schilt-Rudel erlegt.
Somit ist die Regulation des Schilt-Rudels für dieses Jahr beendet.
Im Säuliamt gibt es erneut Hinweise auf die Präsenz eines Wolfs.
Nachdem letzte Woche in Kappel am Albis ein Wolf gesichtet worden sein soll, hat der kantonale Wolf-Warndienst am Freitag einen möglichen Wolfsriss im Raum Knonau gemeldet.
In der Val Poschiavo wurde am Montag, 1. September 2025 ein toter Wolf aufgefunden.
Erste Abklärungen durch die Wildhut zeigen, dass er durch eine Schusswunde tödlich verletzt wurde. Die Untersuchungen durch die Kantonspolizei wurden eingeleitet.
Das Kärpfrudel hat in diesem Jahr wieder Junge.
Das bestätigt eine aktuelle Beobachtung von drei Wolfswelpen im Grossraum Elm. Die Einreichung eines proaktiven Regulationsgesuchs beim Bund wird geprüft.
Der Staat Wallis hat beim Bundesamt für Umwelt die Bewilligung für eine vollständige Entnahme von zwei Rudeln sowie für eine Basisregulierung von drei Rudeln, die es dem Kanton ermöglicht, zwei Drittel der diesjährigen Jungtiere zu entnehmen, beantragt.
Wie bei der letzten proaktiven Regulierung 2024-2025 können Jäger, die eine spezielle Ausbildung absolviert haben, die Wildhüter bei dieser Aufgabe unterstützen. Der Kanton setzt damit die neue Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel (JSV) um, die am 1. Februar 2025 in Kraft trat.
Im Juli stellten Wildhüter in den Neuenburger Bergen die Anwesenheit eines Wolfsrudels fest.
Die Überwachung ergab, dass dieses Jahr sechs Wolfsjunge geboren wurden.
Jungwölfe im Weisstannental nachgewiesen
Bereits am 23. Juli 2025 ist der erste Nachweis eines Wolfsrudels mit Jungen im Weisstannental gelungen. Mit einer Fotofalle konnten zwei Jungwölfe nachgewiesen werden. Hierbei handelt es sich vermutlich um das Schilt-Rudel, das sich im letzten Jahr im Schilstal fortgepflanzt hat.
Im Wägital nahe zum Chöpfenberg (Chöpfler) wurde das erste Wolfsrudel im Kanton Schwyz mittels Fotofallennachweis bestätigt.
Die ersten Schwyzer Wolfswelpen wurden im Bereich einer Forststrasse aufgenommen.
Am Samstagmorgen wurde in der Region Sonnenberge-Lötschental ein Wolf erlegt.
Anfang der Woche hatte der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung (DVB), Christophe Darbellay, den Abschuss eines Wolfes in der betroffenen Region angeordnet.
In den letzten Wochen kam es in der Region Ausserschwyz vermehrt zu Wolfsichtungen in unmittelbarer Siedlungsnähe.
Am 8. Mai 2025 näherte sich ein Wolf einem Landwirt, ohne Anzeichen von Scheu zu zeigen. Der Regierungsrat hat daraufhin eine sofortige Abschussverfügung für einen Wolf erlassen.
Die Finanzkommission lässt die Idee der Sterilisation von Problemwölfen fallen.
Dies, nachdem Sie die Ergebnisse der Vernehmlassung zum Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Für einen Kanton Bern mit regulierbarem Grossraubtierbestand!“ geprüft hat.
Die Rückkehr des Wolfs in die Schweiz hat in den letzten Jahren zu intensiven Debatten geführt. Während Naturschützer die Rückkehr des Raubtiers als Erfolg für die Biodiversität feiern, sehen viele Landwirte und Bewohner ländlicher Gebiete den Wolf als Bedrohung für ihre Existenzgrundlage.
Dieser Artikel beleuchtet die Argumente beider Seiten und die Herausforderungen, die mit der Anwesenheit des Wolfs in der Schweiz verbunden sind.