Am 04.09.2025 postete Wetter-Reporter Simon Fuchs ein eindrucksvolles Foto in der Facebook-Gruppe "Dein Wetter in der Schweiz".
Der Schnappschuss zeigt das heftige Unwetter in Münchwilen (Thurgau) in Richtung Wängi (Thurgau).
Ein Hoch hat sich vom nahen Atlantik Richtung Mitteleuropa verlagert und bei uns für eine Abtrocknung und Stabilisierung der Luftmasse gesorgt.
Das Hochdruckgebiet bleibt am Wochenende wetterbestimmend. Am Samstag stellt sich auf der Alpennordseite eine meist schwache Bisenströmung ein. Am Sonntag dreht die Strömung allmählich auf Südwest und führt im Vorfeld eines Tiefs nördlich der Britischen Inseln sehr warme Luft zur Schweiz.
In Bolken (Kanton Solothurn) dokumentiert Wetter-Reporter Markus Baumgartner aus der Facebook-Gruppe "Dein Wetter in der Schweiz" einen heftigen Hagelschauer.
Darunter meldet sich Wetter-Reporterin Luise Strunz mit einem eigenen Kurzvideo, das um 17:30 Uhr in Buechen/Staad (Kanton St.Gallen) ebenfalls einen Hagelschauer einfängt.
In Grosswangen (Kanton Luzern) filmte Wetter-Reporter Carsten Hoffmann aus der Facebook-Gruppe "Dein Wetter in der Schweiz" am 4. September 2025 um 17 Uhr heftige Regenfälle und Sturm.
Er schreibt: "Den Baum hat es zerrissen".
In Hornussen (Kanton Aargau) gab es starken Regen.
Wetterreporterin Maria Maurer aus der Facebook-Gruppe "Dein Wetter in der Schweiz" teilt ein Video, das eindrucksvoll Aquaplaning auf der Strasse zeigt.
Auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebiets über Grossbritannien wird mit einer mässigen Südwestströmung feuchtwarme und labil geschichtete Luft zum Alpenraum führt. Nach einer aktiven Phase präfrontaler Gewitter zieht in der Nacht auf Freitag die Kaltfront des Tiefs von West nach Ost über die Alpennordseite hinweg.
Auf der Rückseite der Kaltfront folgt am Freitag anfangs noch labile, aber sukzessive trockenere Luft. Am Wochenende bestimmt ein flaches Hochdruckgebiet über Mitteleuropa das Wetter im Alpenraum.
Am Mittwoch sorgt ein Zwischenhoch für trockenes und stabiles Wetter. Am Donnerstag gelangen wir auf der Vorderseite einer Tiefdruckzone über Nordwesteuropa in eine südwestliche Strömung, die warme und labil geschichtete Luft zum Alpenraum führt.
Im Laufe des Nachmittags und Abends werden mit einer Kaltfront verbreitet Gewitter ausgelöst. Auf der Rückseite der Kaltfront folgt im Laufe des Freitags von Westen her eine Wetterberuhigung.
Ein Tiefdruckgebiet südlich von Island lenkt heute kühle und labile, aber sukzessive trockenere Luft aus Westen zum Alpenraum.
In der Nacht auf Mittwoch erfolgt mit Warmluftzufuhr in den mittleren und höheren Luftschichten eine vorübergehende Stabilisierung.
Leser-Reporter Ro Meo von "Dein Wetter in der Schweiz" berichtet aus Luzern/Littau.
"Pünktlich zum meteorologischen Herbstanfang lässt es [der liebe Gott] gewaltig rocken."
Aus Uster ZH berichtet Leser-Reporterin Irene Stössel, Mitglied in "Dein Wetter in der Schweiz", dass das Unwetter jetzt auch in ihrer Stadt angekommen sei.
Das Video zeigt, wie sich der Himmel verdunkelt und wie Blitze den Himmel rötlich färben.
Am 01.09.2025 kam es in Benzenschwil (Kanton Aargau) zu heftigen Regenfällen.
Unsere Wetterreporterin Miriam Mia Paulovčák hat die Ereignisse in Bild und Video festgehalten.
Auf der Vorderseite eines Tiefdruckgebietes bei Schottland liegt der Alpenraum in einer mässigen Südwestströmung. Eingelagert in dieser Strömung zieht heute Abend und in der Nacht eine Kaltfront über die Schweiz hinweg.
Auf der Rückseite der Front folgt am Dienstag eine kühlere und labile Luftmasse in unser Land. Auf Mittwoch setzt aus Westen eine Stabilisierung und damit eine Wetterberuhigung ein.
Ein Zwischenhoch bestimmt heute Sonntag noch weitgehend das Wetter in der Schweiz. Die südwestliche Höhenströmung führt am Abend allmählich wieder feuchtere Luft zum Alpenraum. In den Alpen wird es vorübergehend föhnig.
Am Montag steuert ein Tief nördlich von Schottland von Westen her eine Kaltfront zur Schweiz. Am Dienstag liegt der Alpenraum zunächst im Bereich der hochreichend kälteren und feuchtlabilen Luftmasse, gegen Abend erfolgt aus Westen wieder eine Stabilisierung.
Die Schweiz liegt heute zunächst noch im Einflussbereich einer besonders in der Höhe ausgeprägten Tiefdruckzone, die sich von der Nordsee über die Alpen bis nach Italien erstreckt. Mit einer Nordwestströmung wird mässig feuchte Luft zur Alpennordseite geführt.
Auf der Alpensüdseite sorgt im Tagesverlauf aufkommender Nordwind für eine Abtrocknung der Luftmasse. Am Samstagnachmittag macht sich von Westen her Zwischenhocheinfluss bemerkbar und sorgt bis am Sonntagabend für eine Stabilisierung. Mit einer von Nordwest auf Südwest drehenden Strömung gelangt trockene und wärmere Luft zum Alpenraum. Am Montag lenkt ein Tief nördlich von Schottland eine okkludierende Front über die Schweiz hinweg.
Auf der Vorderseite eines Tiefs mit Zentrum über Schottland gelangt mit einer südwestlichen Höhenströmung labile Meeresluft zum Alpenraum. In der Nacht auf Sonntag erfolgt eine vorübergehende Stabilisierung und Abtrocknung der Luftmasse.
Am Sonntagabend zieht von Westen her das nächste, okkludierende Frontensystem mit feuchtwarmer Luft zur Schweiz. In der nächsten Woche herrscht unbeständiges Westwindwetter.
Die Schweiz liegt bis am Freitag auf der Vorderseite eines grossräumigen Tiefs mit Zentrum bei Schottland in einer feuchtwarmen und instabilen Südwestströmung. Ausserdem sorgt das kleinräumige Tief "Augustin" über dem Ligurischen Meer für eine Intensivierung der Zufuhr von feuchter und instabiler Luft, die bis am Freitagmorgen anhält.
In der Nacht auf Freitag überquert schliesslich eine Kaltfront die Schweiz, jedoch bleibt die Luftmasse feucht und instabil, vor allem auf der Alpensüdseite. Am Samstag wird mit einer zunehmend nordwestlichen Höhenströmung etwas trockenere Luft zum Alpenraum transportiert und es kommt zu einer vorübergehenden Wetterberuhigung.
Die Schweiz liegt bis am Freitag auf der Vorderseite eines Tiefs (Ex-Hurrikan Erin) mit Zentrum nordwestlich von Irland in einer feuchtwarmen und instabilen Südwestströmung. Ein kleinräumiges Tief mit dem Namen "Augustin" verlagert sich ausserdem von den Balearen Richtung Ligurisches Meer und bewirkt, dass sich die Zufuhr von feuchter und instabiler Luft am Mittwochabend intensiviert und bis am Freitagmorgen anhält.
In der Nacht auf Freitag überquert schliesslich eine Kaltfront die Schweiz. Dahinter fliesst am Freitag weniger feuchte Luft zur Alpennordseite, womit sich vorübergehend eine Wetterberuhigung einstellen dürfte.
Der Einfluss eines flachen Hochdruckgebiet mit Kern über Südosteuropa lässt weiter nach und mit südwestlicher Strömung wurde sehr warme Luft zum Alpenraum geführt. Auf Mittwoch gelangt die Schweiz in den Einflussbereich einer Tiefdruckzone über den Britischen Inseln. Aus Südwesten wird dadurch zunehmend feuchte und instabil geschichtete Luft zu den Alpen geführt.
Die Zufuhr von feuchter und instabil geschichteter Luft aus Südwesten hält am Donnerstag an. Am Alpensüdhang wird diese Luftmasse zusätzlich gestaut, was zu grösseren Niederschlagsmengen führt. Am Donnerstagabend und in der Nacht auf Freitag überquert dann eine Kaltfront die Schweiz.