Wetter am Sonntag, 08.11.2026: Erst Nebel, dann Sonne und neue Wolken aus dem Westen

Die Überreste einer Störung erstrecken sich von den Benelux-Staaten über die Schweiz bis nach Norditalien und ziehen am Samstag nur langsam ostwärts ab.

Im Laufe des Sonntags dreht die Höhenströmung allmählich von West auf Nordwest und es gelangt vorübergehend trockenere Luft zum Alpenraum. Die Grundschicht bleibt jedoch angefeuchtet. In der Nacht von Sonntag auf Montag steuert das umfangreiche und kräftige Tief «Bruna» über dem nahen Atlantik aus Südwesten zunehmend feuchtere und mildere Luft zum Alpenraum.

Wetterprognose für die Deutschschweiz, Nord- und Mittelbünden

Im Flachland wahrscheinlich verbreitet Nebel oder Hochnebel, Obergrenze bei 800 bis 1000 Metern, darüber auf der Alpennordseite und in den Alpentälern zunächst noch einige Restwolken, am Nachmittag wahrscheinlich vielerorts Auflösung. Sonst meist sonnig. Am Abend aus Westen Bewölkungszunahme und in der Nacht auf Montag gebietsweise etwas Niederschlag. Schneefallgrenze auf 2000 Meter steigend.

In den Niederungen am Morgen 1 bis 5 Grad, am Nachmittag 8 bis 12 Grad. In den Bergen schwacher, im Tagesverlauf mässiger Südwestwind. Temperatur auf 2000 Metern um 0 Grad.

Wetterprognose für die Westschweiz und das Wallis

Am Vormittag im Flachland verbreitet Nebel oder Hochnebel mit Obergrenze zwischen 800 und 1000 Metern, grösstenteils Auflösung bis um die Mittagszeit. Sonst ziemlich sonnig. In der zweiten Tageshälfte aus Westen Bewölkungszunahme und in der Nacht auf Montag stellenweise etwas Niederschlag möglich.

In den Niederungen am Morgen um 2, im Wallis um 0 Grad, am Nachmittag um 10 Grad. In den Bergen mässiger West- bis Südwestwind. Temperatur auf 2000 Metern um 1 Grad.

Wetterprognose für die Alpensüdseite und das Engadin

Auf der Alpensüdseite zeitweise sonnig, besonders entlang der Alpen. Im Engadin meist sonnig.

In den Niederungen am Morgen um 5, am Nachmittag um 12 Grad. Höchsttemperatur im Oberengadin um 5 Grad. In den Bergen schwacher Westwind. Temperatur auf 2000 Metern um -1 Grad.

Sicher unterwegs bei Morgennebel, sonnigen Abschnitten und neuen Wolken

  • Für die Fahrt durch Nebel zusätzliche Zeit einplanen: Im Flachland ist zunächst verbreitet mit Nebel oder Hochnebel zu rechnen. Fahren Sie mit angepasstem Tempo und ausreichend Abstand. Orientieren Sie sich an der Fahrbahnmarkierung und vermeiden Sie es, einem vorausfahrenden Fahrzeug zu dicht zu folgen.
  • Im Wallis morgens auf feuchte, kalte Stellen achten: Bei Temperaturen um null Grad können einzelne Weg- und Strassenabschnitte glatt sein. Besonders auf Brücken und in schattigen Lagen ist Aufmerksamkeit gefragt. Planen Sie auch zu Fuss auf Treppen und abschüssigen Wegen etwas mehr Zeit ein.
  • Vor der Bergfahrt mehrere Webcams vergleichen: Die Nebelobergrenze liegt vielerorts zwischen 800 und 1000 Metern. Darüber können zunächst trotzdem Restwolken liegen. Prüfen Sie deshalb nicht nur die Aussicht am Gipfel, sondern auch die Verhältnisse am Ausgangspunkt und entlang der geplanten Route.
  • Die sonnigen Stunden für eine überschaubare Tour nutzen: Aus Westen nehmen die Wolken später wieder zu. Wählen Sie eine Strecke mit genügend Zeitreserve und legen Sie vor dem Start fest, wann Sie spätestens umkehren. Eine Stirnlampe gehört auch bei freundlichem Wetter ins Gepäck.
  • Im Engadin warme Pausenkleidung mitnehmen: Trotz meist sonnigem Wetter bleiben die Temperaturen kühl. Packen Sie eine zusätzliche warme Schicht ein, besonders für längere Pausen. In den Bergen liegen die Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt.
  • Auch die späte Heimfahrt prüfen: In der Nacht auf Montag setzt regional wieder Niederschlag ein. Wer erst spät zurückfährt, sollte vor der Abfahrt die aktuelle Prognose und den Strassenzustand prüfen. Halten Sie Scheiben, Beleuchtung und Scheibenwischer sauber und funktionstüchtig.
Wetter24.ch informiert

Über der Nebelgrenze liegt nicht immer die Sonne

Die angegebene Nebelobergrenze beschreibt die obere Begrenzung der bodennahen Nebel- oder Hochnebelschicht. Sie sagt jedoch nicht, ob darüber weitere Wolken vorhanden sind. Heute nennt die Prognose für die Alpennordseite und die Alpentäler ausdrücklich zunächst noch Restwolken oberhalb dieser Schicht.

Ein Aussichtspunkt auf 1200 Metern bietet deshalb bei einer Nebelobergrenze von 1000 Metern nicht automatisch freie Sicht. Zudem können sich die Verhältnisse zwischen benachbarten Tälern und im Tagesverlauf unterscheiden.

Praktischer Tipp: Vergleichen Sie vor dem Ausflug aktuelle Webcambilder aus mehreren Höhenlagen und achten Sie auf die Aufnahmezeit. Prüfen Sie dazu die lokale Prognose. So lässt sich besser einschätzen, ob sich die Fahrt für die gewünschte Aussicht lohnt.

Wetterimpressionen vom 07.11.2026


Langnau im Emmental (Kanton Bern)

Langnau im Emmental (Kanton Bern)

Wil (Kanton St.Gallen)

Derborence (Kanton Wallis)

Derborence (Kanton Wallis)

Lenzburg (Kanton Aargau)

Grünsee (Kanton Wallis)

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Quelle: Polizei.news-Redaktion/MeteoSchweiz
Bildquellen: Bild 1: => MeteoSchweiz; sonstige Fotos: => Leserreporter aus der Facebook-Gruppe „Dein Wetter in der Schweiz“






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