Zoll am Flughafen: Waren, Gepäck und Pässe im Visier – jetzt sucht der Bund neue Fachkräfte

(Genf GE). Am Flughafen Genf ist der Arbeitsalltag unserer Teams besonders abwechslungsreich.

Im Frachtbereich kontrollieren unsere Mitarbeitenden Waren. Im Passagierbereich überprüfen sie unter anderem das Gepäck und die Reisedokumente der Reisenden.

Polizei.news | Schweiz | Täglich aktuell

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Arbeitsort: Flughafen Genf im Kanton Genf.
  • Behörde: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG).
  • Frachtbereich: Kontrolle von Waren und Sendungen.
  • Passagierbereich: Kontrolle von Gepäck und Reisedokumenten.
  • Beruf: Fachspezialistin oder Fachspezialist Zoll und Grenzsicherheit.
  • Aufgaben: Personen- und Warenkontrollen sowie weitere Zoll- und Sicherheitsaufgaben.
  • Ausbildung: Zweijährige, bezahlte Grundausbildung.
  • Bewerbung: Das BAZG sucht neue Mitarbeitende.
  • Nächste Ausbildungsstarts: 1. März und 1. September 2027.
  • Karriereinformationen: Über die Plattform Zukunft Zoll.

Zollkontrollen im Fracht- und Passagierbereich

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Schweizer Zoll sucht Nachwuchs für einen vielseitigen Beruf

Mit seinem Einblick in die Arbeit am Flughafen Genf macht das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit auf die unterschiedlichen Aufgaben seiner Mitarbeitenden aufmerksam.






Der Beruf der Fachspezialistin beziehungsweise des Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit umfasst unter anderem die Kontrolle von Personen, Waren und Fahrzeugen. Die Mitarbeitenden leisten damit einen Beitrag zur Einhaltung der Zollvorschriften und zur Sicherheit der Schweiz.

Am Flughafen treffen unterschiedliche Aufgabenbereiche aufeinander: Im Frachtbereich stehen Warenkontrollen im Mittelpunkt, während die Zollteams im Passagierbereich unter anderem Gepäck und Reisedokumente überprüfen.

Bezahlte Ausbildung mit Theorie und Praxis

Die Grundausbildung zur Fachspezialistin oder zum Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit dauert zwei Jahre. Sie verbindet theoretische Ausbildungsblöcke mit praktischen Einsätzen.

Interessierte Personen können sich beim BAZG über die Anforderungen, das Auswahlverfahren und die beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten informieren. Bewerbungen sind für die Ausbildungsstarts am 1. März und 1. September 2027 möglich.

 

Quelle: Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) (bearbeitet von Polizei.news)
Bildquelle: BAZG


Polizei.news informiert | Zollberufe und Karriere

Arbeiten beim Schweizer Zoll: Sechs wichtige Fakten zu Beruf, Ausbildung und Bewerbung

Wer beim Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit arbeitet, übernimmt Aufgaben an der Schnittstelle von Warenverkehr, Personenkontrollen und Sicherheit. Die Tätigkeiten reichen vom Kontakt mit Reisenden bis zur Kontrolle grosser Warensendungen. Der Beruf bietet damit unterschiedliche Einsatzbereiche und Entwicklungsmöglichkeiten.

1. Was macht eine Fachspezialistin oder ein Fachspezialist Zoll und Grenzsicherheit?

Fachspezialistinnen und Fachspezialisten Zoll und Grenzsicherheit kontrollieren Personen, Waren und Fahrzeuge. Sie überprüfen beispielsweise Reisedokumente und Warenlieferungen, erkennen mögliche Verstösse gegen Zollvorschriften und führen sicherheitsbezogene Kontrollen durch.

Die Arbeit kann an Flughäfen, Grenzübergängen, auf Strassen oder an anderen Einsatzorten stattfinden. Je nach Funktion wechseln sich praktische Kontrollen, administrative Tätigkeiten und Abklärungen ab.

2. Wie läuft die Ausbildung ab?

Die Grundausbildung dauert zwei Jahre und wird bezahlt. Theoretische Ausbildungsblöcke auf dem Campus BAZG in Liestal wechseln sich mit praktischen Einsätzen ab.

Zu den Ausbildungsinhalten gehören unter anderem rechtliche Grundlagen, Zollverfahren, Waren- und Personenkontrollen, Risikoanalyse, Sicherheit sowie Kommunikation. Bereits während der Ausbildung sammeln die angehenden Fachkräfte praktische Erfahrungen.

3. Welche Voraussetzungen gelten für eine Bewerbung?

Das BAZG nennt für Bewerberinnen und Bewerber unter anderem folgende Anforderungen:

  • Schweizer Bürgerrecht oder Doppelbürgerschaft.
  • Mindestalter von 18 Jahren.
  • Abgeschlossene mindestens dreijährige Berufslehre mit EFZ, Matura, Fachmittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung.
  • Sehr gute Kenntnisse einer Schweizer Amtssprache.
  • Führerausweis Kategorie B.
  • Guter Leumund sowie körperliche und psychische Eignung.
  • Bereitschaft zu Schichtarbeit, Uniform und Bewaffnung.

Die vollständigen Voraussetzungen sowie mögliche zusätzliche Abklärungen sind den offiziellen Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.

4. Wie funktioniert das Bewerbungsverfahren?

Ein obligatorischer Berufsinfoanlass bildet den ersten wichtigen Schritt. Dort können Interessierte mehr über Aufgaben, Ausbildung und Arbeitsbedingungen erfahren.

Anschliessend erfolgt die elektronische Bewerbung. Zum Auswahlverfahren gehören weitere Eignungsabklärungen. Das BAZG beschreibt die einzelnen Schritte auf seiner Karriereplattform und informiert dort über verfügbare Informationsveranstaltungen.

5. Wann beginnen die nächsten Ausbildungen?

Gemäss dem offiziellen Bewerbungsportal sind die nächsten Ausbildungsstarts für den 1. März und den 1. September 2027 vorgesehen.

Das BAZG nimmt Bewerbungen laufend entgegen. Der konkrete Ausbildungsstart hängt unter anderem davon ab, wann die Bewerbung eingereicht und das Auswahlverfahren erfolgreich abgeschlossen wird. Interessierte sollten sich frühzeitig über die Termine informieren.

6. Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es?

Nach der Grundausbildung können sich Fachspezialistinnen und Fachspezialisten je nach Eignung, Erfahrung und betrieblichen Möglichkeiten auf unterschiedliche Aufgaben spezialisieren.

Das BAZG nennt unter anderem Tätigkeiten in der Dokumentenprüfung, als Diensthundeführerin oder Diensthundeführer, in der Ausbildung, bei spezialisierten Fahrzeugkontrollen oder in internationalen Einsätzen. Auch Fach- und Führungsaufgaben können zu einem späteren Zeitpunkt infrage kommen.

Gut zu wissen: Die Ausbildung beim BAZG beschränkt sich nicht auf den Zollschalter oder den Flughafen. Sie bereitet auf verschiedene Aufgaben im Zoll- und Grenzsicherheitsdienst vor. Ein Besuch eines Berufsinfoanlasses ist obligatorisch und bietet die Möglichkeit, offene Fragen direkt mit Fachpersonen zu besprechen.

Praktischer Tipp: Wer sich für eine Bewerbung interessiert, sollte zuerst die Zulassungsvoraussetzungen prüfen und sich rechtzeitig für einen Berufsinfoanlass anmelden. Hilfreich ist es, eigene Fragen zur Schichtarbeit, zu möglichen Einsatzorten und zum Ablauf der Ausbildung vorzubereiten.

Weitere Informationen: Weitere Einblicke in Berufe im Sicherheitsbereich finden Sie auf Polizeijobs.ch.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion






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