Auffahrcrash löst Frontalkollision aus: Vier Verletzte, darunter ein Kind

(Bern BE). Am Montagabend kam es in Bern zu einer Auffahrkollision mit Folgeunfall.

Vier Personen, darunter ein Kind, wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Es kam zu erheblichem Rückstau.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Datum: Montag, 12. Oktober 2026
  • Zeit: Kurz nach 17.30 Uhr
  • Unfallort: Tiefenaubrücke in Bern
  • Beteiligte Fahrzeuge: Drei Autos
  • Unfallhergang: Auffahrkollision mit anschliessender Frontalkollision
  • Verletzte: Vier Personen, darunter ein Kind
  • Rettung: Drei Ambulanzteams im Einsatz
  • Spital: Alle vier Verletzten wurden mit Ambulanzen ins Spital gebracht
  • Feuerwehr: Berufsfeuerwehr Bern im Einsatz
  • Verkehr: Tiefenaustrasse während rund einer Stunde vollständig gesperrt
  • Folgen: Erheblicher Rückstau
  • Unfallursache: Wird von der Kantonspolizei Bern abgeklärt

Unfall auf der Tiefenaubrücke im Abendverkehr

Am Montag, 12. Oktober 2026, kurz nach 17.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Verkehrsunfall auf der Tiefenaubrücke in Bern gemeldet.

Nach Auffahrkollision gerät Auto auf Gegenfahrbahn

Aktuellen Erkenntnissen zufolge war ein Auto von Bern herkommend in Richtung Zollikofen unterwegs, als es aus noch zu klärenden Gründen zu einer Auffahrkollision mit einem vorausfahrenden Fahrzeug kam. In der Folge geriet dieses auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem entgegenkommenden Auto frontal kollidierte.

Drei Autofahrende und ein Kind verletzt

Bei den beiden Kollisionen wurden die drei Lenkerinnen und Lenker sowie ein mitfahrendes Kind verletzt. Die Beteiligten konnten sich selbstständig aus den Fahrzeugen begeben und wurden nach dem Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort erstversorgt und anschliessend mit Ambulanzen ins Spital gebracht.

Tiefenaustrasse rund eine Stunde vollständig gesperrt

Für die Dauer der Unfallarbeiten war die Tiefenaustrasse während rund einer Stunde vollständig gesperrt und es kam zu erheblichem Rückstau. Neben der Kantonspolizei Bern standen die Berufsfeuerwehr Bern, drei Ambulanzteams sowie ein Abschleppdienst im Einsatz.

Kantonspolizei Bern untersucht Unfallursache

Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Unfallursache aufgenommen.


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🚗 Wenn aus einem Auffahrunfall eine Frontalkollision wird – so lassen sich Risiken senken

Eine Auffahrkollision kann weitreichende Folgen haben. Wird ein vorausfahrendes Fahrzeug durch den Aufprall aus seiner Fahrspur gedrängt, können weitere Verkehrsteilnehmende in den Unfall verwickelt werden. Besonders gefährlich ist es, wenn ein Auto auf die Gegenfahrbahn gerät.

1. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten: Unter günstigen Bedingungen bietet die Zwei-Sekunden-Regel eine wichtige Orientierung. Fährt das vorausfahrende Auto an einem festen Punkt vorbei, sollten mindestens zwei Sekunden verstreichen, bevor das eigene Fahrzeug denselben Punkt erreicht. Bei schlechten Strassen- oder Sichtverhältnissen ist mehr Abstand nötig.

2. Den Verkehr weit voraus beobachten: Wer nicht nur auf das unmittelbar vorausfahrende Fahrzeug achtet, kann Bremsmanöver oder stockenden Verkehr früher erkennen. Besonders während des Feierabendverkehrs ist eine vorausschauende Fahrweise wichtig.

3. Geschwindigkeit dem Verkehrsfluss anpassen: Auch innerhalb der erlaubten Höchstgeschwindigkeit kann ein Tempo unangemessen sein, wenn die Strasse stark befahren oder unübersichtlich ist. Die Geschwindigkeit muss jederzeit so gewählt werden, dass rechtzeitig reagiert werden kann.

4. Auf Brücken besonders aufmerksam bleiben: Brücken bieten nicht überall dieselben Ausweichmöglichkeiten wie andere Strassenabschnitte. Fahrbahnbegrenzungen und Gegenverkehr können im Fall eines Kontrollverlusts zusätzliche Gefahren darstellen. Entscheidend sind eine sichere Spurführung und genügend Abstand.

5. Ablenkung am Steuer vermeiden: Bereits wenige Sekunden Unaufmerksamkeit können den verfügbaren Bremsweg stark verkürzen. Bei Tempo 50 legt ein Auto innerhalb von zwei Sekunden rund 28 Meter zurück. Deshalb gehören Smartphone und andere Ablenkungen während der Fahrt konsequent beiseite.

6. Kinder korrekt sichern: In der Schweiz müssen Kinder unter zwölf Jahren, die kleiner als 150 Zentimeter sind, in einer geeigneten Kinderrückhaltevorrichtung gesichert werden. Ein korrekt eingebauter und zum Kind passender Sitz ist ein wichtiger Schutz bei Kollisionen.

7. Nach einem Unfall die Rettungskräfte alarmieren: Bei verletzten Personen ist die Sanitätsnotrufnummer 144 zu verständigen. Die Unfallstelle muss soweit möglich gesichert werden, ohne sich selbst zu gefährden. Ersthelfende sollten den Anweisungen der Notrufzentrale folgen und Verletzte betreuen, bis die Rettungskräfte eintreffen.

Wichtig zum aktuellen Unfall: Die Kantonspolizei Bern untersucht noch, weshalb es zur ersten Auffahrkollision kam. Ob Sicherheitsabstand, Geschwindigkeit, Ablenkung oder andere Faktoren eine Rolle spielten, ist nicht bekannt. Die vorstehenden Hinweise dienen ausschliesslich der allgemeinen Unfallprävention.


 

Quelle: Kantonspolizei Bern
Bildquelle: Kantonspolizei Bern






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