Pferd scheut bei Ausritt: 43-Jährige stürzt

(Schlattingen TG). Bei einem Reitunfall wurde am Sonntag in Schlattingen eine Frau mittelschwer verletzt.

Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Sonntag, 11. Oktober 2026, kurz vor 16.30 Uhr
  • Ort: Feldweg bei Schlattingen, nahe der Einmündung des Furtbachs in den Geisslibach
  • Betroffene: 43-jährige Reiterin
  • Unfall: Pferd scheute während eines Ausritts
  • Folge: Reiterin stürzte zu Boden
  • Verletzungen: Mittelschwer
  • Erstversorgung: Rettungsdienst
  • Rettung: Transport mit dem Rega-Helikopter ins Spital

Pferd scheut auf Feldweg – Reiterin stürzt

Kurz vor 16.30 Uhr war eine 43-jährige Frau mit ihrem Pferd auf einem Feldweg in der Nähe der Einmündung des Furtbachs in den Geisslibach unterwegs, als ihr Pferd scheute.

Die Reiterin stürzte zu Boden und wurde mittelschwer verletzt. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde die Frau von der Rega ins Spital geflogen.


Polizei.news informiert

🐎 Wenn ein Pferd plötzlich scheut – so können Reiter das Sturzrisiko senken

Pferde sind Fluchttiere. Ungewohnte Geräusche, schnelle Bewegungen oder überraschende Reize können dazu führen, dass sie plötzlich erschrecken und zur Seite springen oder davonlaufen. Selbst erfahrene Reiterinnen und Reiter können dadurch aus dem Gleichgewicht geraten.

1. Schutzhelm und geeignete Ausrüstung tragen: Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) empfiehlt beim Reiten einen gut sitzenden Reithelm, geeignete Reitstiefel, Handschuhe und eine Schutzweste. Sicherheitssteigbügel können zudem dazu beitragen, dass der Fuss bei einem Sturz nicht im Steigbügel hängen bleibt.

2. Auf die Körpersprache des Pferdes achten: Pferde nehmen ihre Umgebung sehr aufmerksam wahr. Veränderungen der Ohrstellung, eine erhöhte Körperspannung oder plötzliches Zögern können Hinweise darauf sein, dass ein Tier verunsichert ist. Wer solche Signale frühzeitig erkennt, kann sein Verhalten anpassen und versuchen, das Pferd ruhig zu führen.

3. Ausritte möglichst nicht allein unternehmen: Die BFU empfiehlt, nach Möglichkeit zu zweit oder in einer Gruppe auszureiten. Ein aufgeladenes Mobiltelefon gehört ebenfalls zur Ausrüstung. Gerade auf abgelegenen Feld- und Waldwegen kann eine Begleitperson bei einem Unfall rasch Hilfe organisieren.

4. Gelände und Reittempo bewusst wählen: Auf schmalen Feldwegen, unebenem Untergrund oder in unübersichtlichem Gelände ist besondere Vorsicht angebracht. Reittempo und Streckenwahl sollten stets zum Ausbildungsstand von Pferd und Reiter sowie zu den aktuellen Bedingungen passen.

5. Nach einem Sturz richtig handeln: Bei einem schweren Sturz oder Verdacht auf ernsthafte Verletzungen sollte unverzüglich der Rettungsdienst über 144 alarmiert werden. Verletzte Personen sollten möglichst ruhig bleiben und bei Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen nicht unnötig bewegt werden. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass vom Pferd und vom übrigen Verkehr keine zusätzliche Gefahr ausgeht.

Wichtig: Warum das Pferd im vorliegenden Fall scheute, geht aus der Polizeimeldung nicht hervor. Auch zur getragenen Schutzausrüstung der Reiterin liegen keine Angaben vor. Die Hinweise dienen der allgemeinen Unfallprävention beim Reiten.


 

Quelle: Kantonspolizei Thurgau / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild ©






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