Hund ausgesetzt? Älterer Mischling ohne Halterdaten gefunden (Zeugenaufruf)
(Bleichenbach SG). Am Freitagabend (25.09.2026) wurde im Bleichenbach ein Hund aufgefunden.
Der Halter oder die Halterin konnte bis anhin nicht ausfindig gemacht werden. Es besteht der Verdacht, dass das Tier ausgesetzt wurde. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zeit: Freitag, 25. September 2026, kurz vor 20.30 Uhr
- Fund: Einer Drittperson lief ein Hund zu
- Chip: Enthält keine Daten zum Halter oder zur Halterin
- Tier: Mischling, wohlauf
- Unterbringung: Der Hund befindet sich in einem Tierheim
- Verdacht: Das Tier könnte ausgesetzt worden sein
- Zeugenhinweise: Polizeistation Gossau, 058 229 77 88
Chip enthält keine Angaben zum Halter
Kurz vor 20:30 Uhr meldete eine Drittperson der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen, dass ihr ein Hund zugelaufen sei. Der Chip des Hundes enthält keine Daten, weshalb keine Angaben zum Halter / zur Halterin vorliegen.
Der aufgefundene Mischling ist wohlauf und befindet sich in einem Tierheim. Es besteht der Verdacht, dass er ausgesetzt wurde. Gemäss Art. 26 des TSchG ist das Aussetzen oder Zurücklassen eines Tieres strafbar.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, welche Angaben zum ausgesetzten Hund und seiner Halterin / seinem Halter machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen, Polizeistation Gossau, 058 229 77 88, zu melden.
🐕 Warum der Mikrochip bei einem Fundhund so wichtig ist
In der Schweiz müssen Hunde mit einem Mikrochip gekennzeichnet und in der nationalen Hundedatenbank AMICUS registriert werden. Die Registrierung soll unter anderem dabei helfen, entlaufene, verwahrloste oder ausgesetzte Hunde ihren Halterinnen und Haltern zuzuordnen.
Der Mikrochip selbst dient dabei als eindeutige Kennzeichnung des Hundes. Die zugehörigen Angaben werden über die Registrierung verwaltet. Änderungen bei den Personendaten der Hundehaltenden müssen der zuständigen Gemeinde gemeldet werden; Abgabe, Übernahme oder Tod eines Hundes werden direkt in AMICUS erfasst.
Im vorliegenden Fall konnte die Polizei über den Chip keine Angaben zur Halterin oder zum Halter erhalten. Damit fehlt ein wichtiger Ansatz, um die Herkunft des Mischlings unmittelbar zu klären – weshalb nun Hinweise aus der Bevölkerung gefragt sind.
Quelle: Kantonspolizei St.Gallen / Polizei.news
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei St.Gallen
