Wanderer (42) stürzt beim Abstieg in die Tiefe

(Fionnay VS). Am Sonntag, 4. Oktober 2026, ist ein Wanderer beim Abstieg vom Mont Pleureur auf dem Gemeindegebiet von Val de Bagnes in die Tiefe gestürzt.

Er kam dabei ums Leben.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Sonntag, 4. Oktober 2026, kurz vor 12.30 Uhr
  • Ort: Mont Pleureur oberhalb des Staudamms von Mauvoisin
  • Höhe: Rund 3’400 Meter
  • Unfall: Wanderer stürzte beim Abstieg in die Tiefe
  • Opfer: 42-jähriger polnischer Staatsangehöriger
  • Alarmierung: Begleiter verständigte umgehend die Rettungskräfte
  • Rettung: Einsatz mit einem Helikopter der Air-Glaciers
  • Ermittlungen: Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet

Sturz auf rund 3’400 Metern Höhe

Kurz vor 12.30 Uhr befanden sich zwei Wanderer im Abstieg vom Mont Pleureur oberhalb des Staudamms von Mauvoisin auf dem Gemeindegebiet von Val de Bagnes.

Aus bislang ungeklärten Gründen stürzte einer der beiden auf einer Höhe von rund 3’400 Metern in die Tiefe.

Rettungskräfte mit Helikopter im Einsatz

Sein Begleiter alarmierte umgehend die Rettungskräfte. Diese begaben sich mit einem Helikopter der Air-Glaciers, eingesetzt durch die Kantonale Walliser Rettungsorganisation (KWRO 144), zur Unfallstelle. Dort konnten sie nur noch den Tod des Wanderers feststellen.

Beim Opfer handelt es sich um einen 42-jährigen polnischen Staatsangehörigen.

Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.


ℹ️ Warum der Abstieg in den Bergen besondere Aufmerksamkeit verlangt

Beim Abstieg werden Beine und Gelenke stark beansprucht. Gleichzeitig können Konzentration und Trittsicherheit nach einer längeren Tour nachlassen. In steilem oder ausgesetztem Gelände können Fehltritte deshalb besonders schwerwiegende Folgen haben.

Auf hochalpinen Touren kommen rasch wechselnde Wetterverhältnisse, tiefe Temperaturen und mögliche Schnee- oder Eisfelder hinzu. Eine sorgfältige Tourenplanung, passende Ausrüstung und das laufende Einschätzen der eigenen Kräfte gehören deshalb zu den wichtigen Sicherheitsfaktoren.

Wer zu zweit oder in einer Gruppe unterwegs ist, hat im Notfall zudem einen entscheidenden Vorteil: Begleitpersonen können unmittelbar die Rettung alarmieren und den Einsatzkräften wichtige Angaben zum Unfallort machen.


 

Quelle: Kantonspolizei Wallis
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Wallis






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