Videos mit Gewaltdrohungen sorgen für Polizeieinsatz – zwei Schülerinnen ermittelt
(Arbon TG). Die Kantonspolizei Thurgau hat zwei Tatverdächtige ermittelt, die Mitte September in Arbon Videos mit Gewaltdrohungen veröffentlicht hatten.
Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
- Ereignis: Videos mit Gewaltdrohungen an der Oberstufe Arbon
- Datum: Montag, 14. September 2026
- Schutzmassnahmen: Polizei sicherte mehrere Schulhäuser
- Ermittlungen: Zwei tatverdächtige Jugendliche ermittelt
- Schule: Beide besuchen die Oberstufe Arbon
- Hintergrund: Drohungen hatten gemäss bisherigen Erkenntnissen keinen ernsten Hintergrund
- Verfahren: Ermittlungen noch nicht abgeschlossen
- Anzeige: Die Schülerinnen werden bei der Jugendanwaltschaft Thurgau angezeigt
- Appell: Eltern sollen mit ihren Kindern über die Folgen solcher Drohungen sprechen
Am Montag, 14. September, kursierten Videos mit Gewaltdrohungen an der Oberstufe in Arbon. Die Kantonspolizei Thurgau hat verschiedene Massnahmen zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Angestellten bei mehreren Schulhäusern getroffen. Die Verdachtsmomente hatten sich zu diesem Zeitpunkt nicht erhärtet.
Ermittlungen von Spezialistinnen und Spezialisten der Kantonspolizei Thurgau führten zu zwei tatverdächtigen Jugendlichen, die an der Oberstufe Arbon zur Schule gehen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen hatten die Drohungen keinen ernsten Hintergrund. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Die Schülerinnen werden bei der Jugendanwaltschaft Thurgau zur Anzeige gebracht.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet Eltern, ihre Kinder auf den ernsthaften Hintergrund und die möglichen Folgen solcher Drohungen aufmerksam zu machen. Auch wenn sie nicht ernst gemeint sind, stehen damit schwerwiegende Straftaten im Raum, denen die Strafverfolgungsbehörden konsequent nachgehen.
Präventionstipp: Drohungen im Netz niemals als Spass abtun
Gewaltdrohungen in Chats, Videos oder sozialen Netzwerken können strafrechtliche Folgen haben – auch dann, wenn sie angeblich nur als Scherz gedacht sind.
Eltern sollten mit Jugendlichen darüber sprechen, dass digitale Inhalte weiterverbreitet, gespeichert und von Behörden ausgewertet werden können. Wer auf konkrete Drohungen stösst, sollte diese nicht weiterverbreiten, sondern sichern und umgehend der Polizei oder der Schule melden.
Quelle: Kantonspolizei Thurgau
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Thurgau
