Armee schiesst mit Kampfmunition – zwei Wochen Lebensgefahr im Reppischtal

(Reppischtal ZH). Im Reppischtal führt die Schweizer Armee zwischen Montag, 28. September, und Donnerstag, 8. Oktober 2026, an insgesamt neun Tagen Schiessübungen mit Kampfmunition durch.

Zum Einsatz kommen Infanteriewaffen inklusive Sprengmittel. Das Betreten der gefährdeten Gebiete ist während des Schiessbetriebs lebensgefährlich und verboten.

Schiessbetrieb in der Kalenderwoche 40

  • Am Montag, 28. September 2026, wird von 07.30 bis 19.00 Uhr geschossen.
  • Am Dienstag, 29. September 2026, dauert der Schiessbetrieb von 07.30 bis 19.00 Uhr.
  • Am Mittwoch, 30. September 2026, wird von 07.30 bis 22.00 Uhr geschossen.
  • Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, dauert der Schiessbetrieb von 07.30 bis 19.00 Uhr.
  • Am Freitag, 2. Oktober 2026, wird ebenfalls von 07.30 bis 19.00 Uhr geschossen.


Schiessbetrieb in der Kalenderwoche 41

  • Am Montag, 5. Oktober 2026, wird von 07.30 bis 19.00 Uhr geschossen.
  • Am Dienstag, 6. Oktober 2026, dauert der Schiessbetrieb von 07.30 bis 22.00 Uhr.
  • Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, wird ebenfalls von 07.30 bis 22.00 Uhr geschossen.
  • Am Donnerstag, 8. Oktober 2026, dauert der Schiessbetrieb von 07.30 bis 19.00 Uhr.
  • Am Freitag, 9. Oktober 2026, findet kein Schiessen statt.

Zwischen 12.00 und 13.00 Uhr findet an den Schiesstagen kein Schiessbetrieb statt.



Infanteriewaffen inklusive Sprengmittel

Gemäss den beiden Schiessanzeigen werden Infanteriewaffen inklusive Sprengmittel eingesetzt.

Beim Schiessen im Stand Fischerhölzli (300m/25m) gelten die speziellen Absperrmassnahmen des Schiessstandes.

Beim Schiessen in der KD Anlage Mätteli gibt es ausgenommen dem Gelände innerhalb der Anlage keine Gefährdung.

⚠️ Unterwegs im Reppischtal? Diese Zeichen sollte man kennen

🚫 Absperrung bedeutet Lebensgefahr
Das Betreten des gefährdeten Gebietes ist während der Schiessübungen verboten. Den Weisungen der Absperrposten ist Folge zu leisten.

🚩 Rot-Weiss signalisiert Schiessbetrieb
Während des Schiessens werden am Rand der gefährdeten Gebiete und bei den Waffenstellungen rot-weisse Fahnen oder rot-weisse Ballons aufgestellt. Bei Nacht warnen drei rote Lampen in Dreiecksform.

💥 Ein verdächtiger Gegenstand liegt am Weg?
Munitionsteile oder Geschosse niemals anfassen. Auch alte explosive Munitionsrückstände können noch detonieren.

1️⃣ Nicht berühren
Geschosse und Munitionsteile liegen lassen und Abstand halten.

2️⃣ Stelle markieren
Den Fundort wenn möglich gut sichtbar kennzeichnen und andere Personen vom Bereich fernhalten.

3️⃣ Fund melden
Verdächtige Funde können unter 117 bei der Polizei oder unter 058 481 44 44 bei der Blindgängermeldezentrale gemeldet werden. Zusätzlich steht die Blindgänger-App zur Verfügung.

Gefahrengebiete sind auf den Schiessanzeigen eingezeichnet

Die offiziellen Karten der Armee zeigen die gefährdeten Räume im Reppischtal. Aufgeführt sind unter anderem die Bereiche Weidacher, Felix, Chueweid und KD Boxen. Je nach Schiesstag gelten die in den jeweiligen Anzeigen bezeichneten Gefahrenräume.

Für Fragen zum Schiessplatz und zur Publikation ist die verantwortliche Stelle unter +41 58 484 34 27 erreichbar.

 

Quelle: Gemeindeverwaltung Urdorf
Bildquelle: Gemeindeverwaltung Urdorf/Schweizer Armee






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