Freiburg FR: Brutale Angriffe mit Glasscherbe und Messer – Guineer und Afghane gefasst
Innerhalb einer Woche kam es in der Freiburger Innenstadt zu zwei gewalttätigen Übergriffen.
Zwei Personen wurden verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zur Identifizierung und Festnahme der mutmasslichen Täter.
Am 12. Juli, gegen 1:30 Uhr, rückte die Kantonspolizei nach einem Übergriff in der Freiburger Innenstadt aus. Das Opfer, ein 38-jähriger Tunesier mit Wohnsitz im Kanton, wies schwere Verletzungen am Hals auf, nachdem er mehrere Schläge mit einer Glasscherbe erhalten hatte. Dank der raschen Ersten Hilfe durch die eintreffenden Beamten und Zeugen konnte das Opfer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der mutmassliche Täter, der bei Eintreffen der Streifenwagen bereits geflohen war, konnte jedoch identifiziert und am nächsten Tag festgenommen werden. Es handelt sich um einen 27-jährigen Mann aus Guinea. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.
Am 14. Juli, um 21:30 Uhr, wurde ein 20-jähriger Afghane mit Wohnsitz im Kanton Freiburg ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem er durch mehrere Messerstiche am Arm schwer verletzt worden war. Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zur Identifizierung und zum Aufspüren des mutmasslichen Täters in Frankreich.
Es handelt sich um einen 19-jährigen afghanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz im Kanton Freiburg. Er wurde von den französischen Behörden im Hinblick auf seine Auslieferung festgenommen.
Diese schwerwiegenden Vorfälle führten zu einem umfangreichen Einsatz der Kantonspolizei. Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass zwischen diesen beiden Übergriffen kein Zusammenhang besteht, sich jedoch in beiden Fällen das Opfer und der mutmassliche Täter kannten.
Die Ermittlungen werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft fortgesetzt, die ein Strafverfahren eingeleitet hat.
Quelle: Kantonspolizei Freiburg
Bildquelle: Symbolbild © Kantonspolizei Freiburg
