Freiburg FR: Badende hört Hilferufe und rettet abgestürzten Mann das Leben
Am heutigen Nachmittag kam es an den Felsen entlang der Saane in der Nähe des Maigrauge-Staudamms in Freiburg zu einem grösseren Rettungseinsatz.
Nachdem eine Badende Hilferufe gehört und die Einsatzkräfte alarmiert hatte, wurden umgehend umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet. Ein verletzter Mann konnte schliesslich lokalisiert, gerettet und mit der Rega in ein Spital geflogen werden.
Am Donnerstag, 9. Juli 2026, kurz vor 13.00 Uhr, wurde die Einsatzzentrale (EAZ) derKantonspolizei Freiburg von einer Badenden informiert, welche Hilferufe aus den Felsen entlang der Saane, in der Nähe des Maigrauge-Staudamms wahrgenommen hatte.
Unverzüglich wurden umfangreiche Einsatzmittel aufgeboten. Mehrere Polizeipatrouillen, die Seepolizei, die Diensthundestaffel (K9) sowie die Interventionsgruppe der Kantonspolizei führten in dem schwer zugänglichen Gebiet eine Suchaktion durch. Dabei kam unter anderem auch eine Drohne zum Einsatz.
Im Rahmen der Suchmassnahmen konnte ein verletzter, 31-jähriger Mann in einem bewaldeten Bereich nahe dem Ufer lokalisiert werden. Die Polizeikräfte leisteten ihm umgehend erste Hilfe, bevor er von den Rettungssanitätern übernommen wurde. Anschliessend wurde er mit einem Helikopter der Rega in ein Spital geflogen.
Gemäss den ersten Erkenntnissen der Ermittlungen verlor der Mann das Gleichgewicht und rutschte den Hang hinunter, als er nach seinem Mobiltelefon suchte. Dabei stürzte er mehrere Dutzend Meter die Felsen hinunter.
Die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs sind im Gange.
Quelle: Kantonspolizei Freiburg
Bildquelle: Kantonspolizei Freiburg
