Bürgenstock NW: Kapo Nidwalden federführend bei Sicherheit des Gipfeltreffens

Das Treffen zwischen den USA und dem Iran für die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens soll am Freitag, 19. Juni 2026, auf dem Bürgenstock stattfinden.

Aus Sicherheitsgründen wäre mit Einschränkungen aufgrund vorübergehender Sperrungen zu rechnen.

Heute ist bekannt geworden, dass das geplante Treffen zwischen den USA und dem Iran vom Freitag, 19. Juni 2026, auf dem Bürgenstock stattfinden soll. Der Standort wurde von den Mediatoren Pakistan und Katar sowie den USA und dem Iran vorgeschlagen. Ziel ist es, dass ein Rahmenabkommen für einen Friedensprozess unterzeichnet wird, das zu einer weiteren Annährung der Konfliktparteien beitragen und ein bedeutender Schritt zur Beendigung des Kriegs sein soll. Auf dem Bürgenstock wurde 2024 bereits die hochrangigen Ukraine-Friedenskonferenz ausgerichtet.

«Wir unterstützen gerne Bestrebungen, die den Frieden zwischen den USA und dem Iran zum Ziel haben und so weltweit zu mehr mehr Stabilität und Sicherheit verhelfen», sagt Landammann Othmar Filliger. Der Bürgenstock mit seinem positiven Geist aus früheren Konferenzen und seiner modernen Infrastruktur eignet sich bestens für internationale Treffen.

Die Unterstützung des Kantons Nidwalden liegt vor allem im Bereich der Sicherheit. So ist geplant, dass die Kantonspolizei Nidwalden federführend zusammen mit weiteren Polizeikorps, der Armee und zusätzlichen Partnern im Sicherheitsverbund Schweiz dafür zuständig ist, dass die Sicherheit für die Bevölkerung und der Teilnehmenden gewährleistet ist. Die Vorbereitungen dazu laufen auf Hochtouren.

«Wir setzen alles daran, um einen ungestörten Verlauf sicherzustellen – und so den Weg zu ebnen für einen erfolgreichen Ausgang des Treffens», gibt Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser-Frutschi ihrer Hoffnung Ausdruck. Aufgrund der Sicherheitsmassnahmen müsste damit gerechnet werden, dass es vor und während des Treffens zu Einschränkungen kommt, so etwa im Strassenverkehr, im Luftraum oder auf Wanderwegen. Die Massnahmen werden aktuell vorbereitet. Weitere Informationen werden bekannt gegeben, sobald diese gesichert sind. «Wir haben Verständnis, dass die Bevölkerung offene Fragen hat. Bei einem Anlass dieser Grössenordnung sind Einschränkungen unumgänglich. Im Vergleich zur Ukraine-Friedenskonferenz 2024 würden diese aber geringer ausfallen», betont Karin Kayser-Frutschi.

Über potenzielle Sperrungen und Einschränkungen in Nidwalden informiert der Kanton voraussichtlich ab morgen Mittwoch, 17. Juni 2026, auf seiner Webseite www.nw.ch, sobald weitere Details zur Durchführung bekannt sind. Die Informationen auf der Webseite werden regelmässig aktualisiert.

 

Quelle: Kanton Nidwalden
Bildquelle: Symbolbild © Philipp Ochsner/Polizei.news






    So wird Ihr Zuhause noch sicherer

    Ob in Bern, Zürich, Luzern, Basel, St.Gallen oder anderswo in der ganzen Schweiz: Fragen Sie jetzt Ihre kostenlose Sicherheitsberatung an!

    Loading...


    Ihre Daten werden sorgsam behandelt und für die Kontaktaufnahme mit Ihnen zwecks Vereinbarung Ihrer kostenlosen Sicherheitsberatung verwendet.