Chur GR: Feuer im steilen Schutzwald bedroht Quartiere – Helikopter verhindern Schlimmeres

Am 28. Mai 2026, kurz vor 14 Uhr, ist im Wald oberhalb der Lürlibadstrasse ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der hohen Temperaturen und des Windes breitete sich das Feuer rasch bergauf aus.

Dank der sofortigen und entschlossenen Intervention der Einsatzkräfte von der Lürlibadstrasse sowie vom Lürlibadweg (oben im Wald) aus konnte die Brandausbreitung gestoppt werden. Unterstützt wurde der Einsatz durch zwei Helikopter der Swiss Helicopter.

Im Verlauf des Einsatzes wurden rund ein Kilometer Schläuche im Wald verlegt. Zudem transportierten die Helikopter vom Löschwasserbecken am Mittenberg rund 200’000 Liter Wasser ins Einsatzgebiet. Die Feuerwehr steht seither durchgehend im Einsatz und bekämpft weiterhin Glutnester.



Die aktuelle Lage ist stabil. Nach einem Kontrollflug mit einer Drohne der Stadtpolizei sowie in Absprache und mit tatkräftiger Unterstützung des Teams Wald und Alpen der Stadt Chur kontrollieren die Einsatzkräfte der Feuerwehr das Gebiet weiterhin auf Restwärme und versteckte Glutnester. Aufgrund des steilen Geländes können die Arbeiten nur angeseilt ausgeführt werden. Zusätzlich besteht Steinschlaggefahr, weshalb mit grösster Vorsicht gearbeitet werden muss.




Die Zusammenarbeit zwischen den Forstorganen der Stadt Chur, der Stadtpolizei, der Feuerwehr sowie der Swiss Helicopter funktionierte hervorragend und war ein zentraler Faktor für den Einsatzerfolg. Ebenfalls bewährt hat sich das vor wenigen Jahren realisierte Wasserbecken am Mittenberg, welches kurze Rotationszeiten der Helikopter ermöglichte.

Eine weitere Ausbreitung des Brandes hätte schwerwiegende Folgen gehabt. Der betroffene Wald dient als Schutzwald für die angrenzenden Churer Quartiere. Grössere Schäden hätten unter anderem das Risiko von Murgängen, Steinschlägen oder Lawinen erhöht und umfangreiche Schutzmassnahmen notwendig gemacht.

Ein grosser Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften und Organisationen für ihren engagierten Einsatz.

 

Quelle: Stadt Chur
Bildquelle: Stadt Chur






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