Diesel im Bodensee entdeckt: Feuerwehr errichtet Ölsperre – Polizei sucht die Ursache

(Rorschach SG). Am Montagnachmittag (26.10.2026) ist im Bodensee bei Rorschach eine Gewässerverschmutzung festgestellt worden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen dürfte eine geringe Menge Diesel ins Wasser gelangt sein.

Die Feuerwehr leitete Sofortmassnahmen ein und errichtete eine Ölsperre. Die Ursache der Verschmutzung ist noch unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Diesel im Bodensee – Feuerwehr errichtet Ölsperre

Ort: Rorschach, Bodensee, im Bereich der Hauptstrasse nahe des Hafens.

Datum: Montag, 26. Oktober 2026.

Meldung: Um 15:15 Uhr wurde die Notruf- und Einsatzleitzentrale informiert.

Verschmutzung: Eine geringe Menge Diesel gelangte nach bisherigen Erkenntnissen in den Bodensee.

Feuerwehr: Errichtete eine Ölsperre und grenzte die Verschmutzung ein.

Ermittlungen: Die Ursache und die Verantwortlichkeit sind noch nicht geklärt.

Um 15:15 Uhr erhielt die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung, dass entlang des Seeufers im Bereich der Hauptstrasse, nahe des Hafens, eine öl- oder dieselartige Verschmutzung sichtbar sei.

Die zuständige Feuerwehr sowie eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen rückten aus. Die Feuerwehr richtete eine Ölsperre ein. Bei der ausgelaufenen Substanz handelte es sich um Diesel. Durch die Ölsperre konnte die Verschmutzung eingegrenzt werden.



Wie der Diesel in den Bodensee gelangte und wer dafür verantwortlich ist, ist Gegenstand der laufenden Abklärungen der Kantonspolizei St.Gallen.

 

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
Bildquelle: Kantonspolizei St.Gallen


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Öl und Treibstoffe: Drei Regeln, die unsere Gewässer schützen

Schon kleinere Mengen von Öl, Diesel oder anderen wassergefährdenden Stoffen können Gewässer belasten. Besonders problematisch sind falsch entsorgte Flüssigkeiten und unbemerkte Lecks. Mit einfachen Vorsichtsmassnahmen lassen sich viele Umweltschäden vermeiden.

1. Treibstoffe und Altöl niemals in Schächte giessen: Regenwasserschächte können direkt mit Bächen, Flüssen oder Seen verbunden sein. Deshalb dürfen Öl, Diesel, Benzin, Farben und andere problematische Flüssigkeiten weder in Strassenschächte noch auf den Boden geschüttet werden. Altöl und entsprechende Reststoffe gehören zu den vorgesehenen Sammelstellen.

2. Fahrzeuge und Maschinen regelmässig auf Lecks prüfen: Kontrollieren Sie bei Autos, Töffs, Booten und Arbeitsmaschinen, ob Treibstoff oder Öl austritt. Achten Sie besonders auf Schläuche, Anschlüsse, Dichtungen und die Bereiche unter abgestellten Fahrzeugen. Defekte sollten fachgerecht behoben werden. Grössere Mengen ausgelaufener Flüssigkeit dürfen nicht einfach mit Wasser weggespült werden.

3. Gewässerverschmutzungen sofort melden: Wer einen auffälligen Ölfilm, einen ungewöhnlichen Geruch oder eine verfärbte Wasseroberfläche entdeckt, sollte die Polizei unter 117 verständigen. Geben Sie den möglichst genauen Standort an. Fotos aus sicherer Entfernung können hilfreich sein. Unternehmen Sie keine eigenen Bergungs- oder Reinigungsversuche, wenn dadurch eine Gefahr entsteht.

Gut zu wissen: Öl und Diesel sind leichter als Wasser und können sich auf der Wasseroberfläche als dünner Film ausbreiten. Ölsperren dienen dazu, schwimmende Verunreinigungen einzugrenzen und eine weitere Ausbreitung zu erschweren. Je nach Situation können zusätzliche Massnahmen zur Aufnahme und Entsorgung notwendig sein.

Besonders wichtig beim Betanken: Lassen Sie Tankvorgänge nicht unbeaufsichtigt und verwenden Sie geeignete Behälter und Einfüllhilfen. Bei Booten ist besondere Sorgfalt erforderlich, weil auslaufende Treibstoffe unmittelbar ins Wasser gelangen können.

Praktischer Tipp: Wer bei Reinigungsarbeiten, beim Tanken oder bei der Wartung von Maschinen eine Flüssigkeit verschüttet, sollte zuerst verhindern, dass sie in einen Schacht oder ein Gewässer gelangt – sofern dies gefahrlos möglich ist. Bei einer möglichen Gewässergefährdung müssen unverzüglich die zuständigen Einsatzkräfte informiert werden.


 

Quelle Infobox: Polizei.news-Redaktion






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