Zwei Wochen alte Hundewelpen im Wald ausgesetzt – Spaziergängerin entdeckt die Tiere

(Grenchen SO). Eine Spaziergängerin hat am Sonntagabend, 18. Oktober 2026, in einem Waldstück in Grenchen zwei ungefähr zwei Wochen alte Hundewelpen entdeckt.

Die Tiere waren in eine Decke eingewickelt und dürften von einer bislang unbekannten Person ausgesetzt worden sein. Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Fundort: Waldstück nahe der Ilgenstrasse in Grenchen
  • Fundzeit: Sonntag, 18. Oktober 2026, um 18 Uhr
  • Tiere: Zwei weibliche Hundewelpen, ungefähr zwei Wochen alt
  • Fundsituation: Welpen waren in eine Decke eingewickelt
  • Verdacht: Tiere wurden möglicherweise ausgesetzt
  • Versorgung: Tierheim und tierärztliche Untersuchung
  • Zustand: Den Umständen entsprechend gut
  • Ermittlungen: Kantonspolizei Solothurn sucht Hinweise
  • Zeugentelefon: 032 627 81 17

Am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 18 Uhr, fand eine Spaziergängerin in einem Waldstück in der Nähe der Ilgenstrasse in Grenchen zwei ungefähr zwei Wochen alte Hundewelpen. Diese waren in eine Decke eingewickelt und dürften von einer bislang unbekannten Person am Fundort ausgesetzt worden sein.




Die beiden weiblichen Welpen wurden in ein Tierheim gebracht und dort tierärztlich untersucht. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.

Angaben über die Rassenzugehörigkeit sind derzeit nicht möglich. Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die allenfalls Angaben zur Person machen können, welche die Welpen ausgesetzt hat.



Zeugenaufruf

Personen, die im Zusammenhang mit der Aussetzung der beiden Hundewelpen sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn (Telefon 032 627 81 17) in Verbindung zu setzen.

Kantonspolizei Solothurn

032 627 81 17

Gesucht werden insbesondere Beobachtungen aus der Umgebung der Ilgenstrasse am Sonntagabend.


Polizei.news informiert | Tierschutz und Tiernotfälle

Hundewelpen gefunden? So helfen Sie richtig

Sehr junge Hundewelpen können ihre Körpertemperatur noch nicht ausreichend selbst regulieren. Sie sind auf Wärme, regelmässige Ernährung und fachgerechte Betreuung angewiesen. Werden sie allein im Freien gefunden, ist rasches, überlegtes Handeln wichtig.

1. Fundstelle prüfen: Achten Sie darauf, ob eine Mutterhündin in der Nähe ist. Lassen Sie offensichtlich hilfsbedürftige Welpen jedoch nicht unversorgt zurück.

2. Welpen vor Auskühlung schützen: Bringen Sie die Tiere vorsichtig an einen geschützten, warmen Ort. Verwenden Sie keine direkten oder zu heissen Wärmequellen.

3. Keine Kuhmilch geben: Junge Hundewelpen benötigen spezielle Welpenmilch. Falsche Nahrung oder unsachgemässes Füttern kann gefährlich sein. Lassen Sie sich von einer Tierärztin oder einem Tierarzt anleiten.

4. Fachpersonen verständigen: Informieren Sie die Polizei, eine Tierrettungsstelle oder einen tierärztlichen Notfalldienst. Bei schwachen, unterkühlten oder verletzten Welpen ist eine rasche tierärztliche Versorgung besonders wichtig.

5. Beobachtungen dokumentieren: Notieren Sie Fundort, Uhrzeit und auffällige Umstände. Diese Angaben können helfen, die Herkunft der Tiere zu klären.

Tiere aussetzen ist in der Schweiz strafbar

Das Schweizer Tierschutzgesetz verbietet es, Tiere auszusetzen oder zurückzulassen, wenn dadurch ihr Wohlergehen gefährdet wird. Wer vorsätzlich gegen diese Bestimmungen verstösst, muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

Wer ein Tier nicht mehr halten kann, sollte frühzeitig nach einer verantwortungsvollen Lösung suchen und sich beispielsweise an eine seriöse Tierschutzorganisation oder ein Tierheim wenden.

 

Quelle: Kantonspolizei Solothurn
Bildquelle: Kantonspolizei Solothurn






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