Zimmer in Vollbrand: Feuerwehr verhindert Ausbreitung auf weitere Räume und Stockwerke

(Siebnen SZ). Am Montagabend, 19. Oktober 2026, ist in einem Wohnhaus an der Frywiesstrasse in Siebnen ein Zimmer in Vollbrand geraten.

Die Feuerwehr Schübelbach rückte kurz nach 20 Uhr aus, löschte die Flammen und verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf weitere Zimmer und Wohngeschosse.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ereignis: Zimmerbrand in einem Wohnhaus
  • Ort: Frywiesstrasse in Siebnen
  • Datum: Montag, 19. Oktober 2026
  • Alarmierung: Feuerwehr rückte kurz nach 20 Uhr aus
  • Brand: Ein Zimmer stand in Vollbrand
  • Löscharbeiten: Feuerwehr Schübelbach verhinderte eine weitere Ausbreitung
  • Bewohner: Konnten sich selbstständig ins Freie begeben
  • Rettungsdienst: Vorsorglich aufgeboten
  • Brandursache: Ermittlungen eingeleitet

Vorsorglich wurde auch der Rettungsdienst aufgeboten. Alle Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie begeben. Verletzt wurde niemand.



Die Kantonspolizei Schwyz hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Polizei.news informiert | Brandschutz in Wohnhäusern

Wenn ein Zimmer brennt: So können Sie sich und Ihre Familie schützen

Ein Zimmerbrand kann sich rasch ausbreiten. Besonders gefährlich ist der entstehende Brandrauch: Er kann die Sicht stark beeinträchtigen, Atemwege schädigen und innerhalb kurzer Zeit Fluchtwege unpassierbar machen.

Die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) empfiehlt deshalb eine klare Reihenfolge: Alarmieren – Retten – Löschen. Eigene Löschversuche dürfen nur unternommen werden, wenn keine Selbstgefährdung besteht.

Sieben wichtige Regeln bei einem Wohnungsbrand

1. Sofort Feuerwehr alarmieren

Wählen Sie die Schweizer Feuerwehr-Notrufnummer 118. Nennen Sie den genauen Standort, das betroffene Stockwerk und bekannte Gefahren für Personen.

2. Menschen und Tiere warnen

Warnen Sie gefährdete Personen und helfen Sie insbesondere Kindern, älteren Menschen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität, soweit dies ohne Eigengefährdung möglich ist.

3. Türen und Fenster schliessen

Schliessen Sie beim Verlassen des Brandbereichs nach Möglichkeit Türen und Fenster. Geschlossene Türen können die Ausbreitung von Rauch und Flammen verlangsamen.

4. Treppen statt Lift benutzen

Verlassen Sie ein brennendes Gebäude über sichere Fluchtwege. Benutzen Sie bei einem Brand keinen Lift, da dieser ausfallen oder in einem gefährlichen Bereich anhalten könnte.

5. Verrauchte Fluchtwege meiden

Ist das Treppenhaus stark verraucht, begeben Sie sich nicht hinein. Suchen Sie einen möglichst sicheren Raum auf, schliessen Sie die Tür und informieren Sie die Feuerwehr über Ihren genauen Aufenthaltsort.

6. Keine Gegenstände zusammensuchen

Verlieren Sie keine wertvolle Zeit mit dem Einpacken von Wertsachen oder persönlichen Gegenständen. Ihre Sicherheit steht an erster Stelle.

7. Nur kleine Entstehungsbrände selbst löschen

Versuchen Sie einen Löschversuch nur bei einem sehr kleinen Brand, wenn Sie ein geeignetes Löschmittel haben und jederzeit sicher flüchten können. Breitet sich das Feuer aus, verlassen Sie den Bereich sofort.

Brandschutz zu Hause: Diese Kontrollen lohnen sich

Rauchmelder: Installieren Sie geeignete Rauchwarnmelder in Schlafräumen und in zentralen Bereichen der Wohnung. Kontrollieren Sie regelmässig ihre Funktion.

Fluchtwege: Halten Sie Korridore, Treppenhäuser und Ausgänge frei. Kinderwagen, Möbel oder andere Gegenstände können im Notfall den Fluchtweg blockieren.

Elektrogeräte: Verwenden Sie keine beschädigten Kabel, Steckdosen oder Geräte. Lassen Sie elektrische Installationen bei Mängeln von Fachpersonen überprüfen.

Kerzen und offenes Feuer: Lassen Sie brennende Kerzen nie unbeaufsichtigt und halten Sie sie von Vorhängen sowie anderen brennbaren Materialien fern.

Notfallplan: Besprechen Sie mit Ihrer Familie, wie alle das Gebäude verlassen können und wo Sie sich nach einer Evakuierung treffen.

Besonders wichtig: Geschlossene Brandschutztüren retten Leben

Brandschutztüren dienen dazu, die Ausbreitung von Feuer und Rauch zwischen Gebäudeabschnitten für eine bestimmte Zeit zu begrenzen. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Türen geschlossen sind.

Deshalb dürfen Brandschutztüren nicht durch Keile, Möbel oder andere Gegenstände dauerhaft offen gehalten werden. Auch automatische Schliessvorrichtungen müssen funktionsfähig bleiben.

In Mehrfamilienhäusern sollten Bewohner darauf achten, dass gekennzeichnete Brandschutztüren und Fluchtwege jederzeit frei und benutzbar bleiben.

Merksatz: Bei einem Brand zuerst die Feuerwehr alarmieren, Menschen warnen und sich in Sicherheit bringen. Eigene Löschversuche stehen an letzter Stelle.

 

Quelle: Kantonspolizei Schwyz
Bildquelle: Kantonspolizei Schwyz






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