Auto stürzt 30 Meter Waldhang hinunter und überschlägt sich mehrfach

(Wald ZH). Am Samstagnachmittag (10.10.2026) ist in Wald ein Autofahrer mit seinem Auto von der Strasse abgekommen und rund 30 Meter einen steilen Hang hinuntergestürzt.

Mit unbekannten Verletzungen musste er ins Spital geflogen werden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Zeit: Samstag, 10. Oktober 2026, kurz nach 16.30 Uhr
  • Lenker: 75-jähriger Mann
  • Unfall: Auto stürzte rund 30 Meter einen steilen Hang hinunter
  • Fahrzeug: überschlug sich mehrfach und blieb zwischen Bäumen hängen
  • Mitfahrer: Hund des Lenkers befand sich ebenfalls im Auto
  • Rettung: Lenker und Hund wurden mit der Rega-Winde aus dem Fahrzeug geborgen
  • Verletzungen: Lenker mit unbestimmten Verletzungen ins Spital geflogen

Kurz nach 16.30 Uhr fuhr ein 75-jähriger Mann mit seinem Personenwagen von Wald in Richtung Hüebli. Mit ihm unterwegs war auch sein Hund. Aus noch nicht restlos geklärten Gründen lenkte er sein Auto rechts über den Randstein, fuhr mehrere Meter über eine Wiese, wo er zuerst mit einem Erdhügel kollidierte und anschliessend rund 30 Meter in ein steil abfallendes Waldstück rutschte. Das Fahrzeug blieb zwischen den Bäumen hängen, nachdem es sich zuvor mehrmals überschlagen hatte.

Beim Eintreffen der Polizei hing das Auto zwischen den Bäumen, der Lenker und sein Hund befanden sich noch im Fahrzeug. Die ebenfalls aufgebotene Feuerwehr Wald sicherte das stark beschädigte Auto vor einem weiteren Abrutschen. Um die medizinische Versorgung beim verletzten Lenker sicherzustellen, musste neben einer Ambulanz und einem Notarzt der Regio 144 auch die Rega aufgeboten werden. Aus der Luft gelang es, Lenker und Hund mittels Winde aus dem Auto zu befreien.

Während die Rega den Fahrer mit unbestimmten Verletzungen in ein Spital flog, konnte der unverletzte Hund an die Familie übergeben werden.

Spezialisten der Kantonspolizei Zürich sicherten Spuren und dokumentierten das umfangreiche Spurenbild. Die Feuerwehr Wald übernahm neben der Sicherung des Fahrzeuges auch die Strassensperrung und richtete eine Umleitung ein. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.


Polizei.news informiert

🚁 Wenn der Helikopter nicht landen kann: So funktioniert die Rettungswinde

Die Rettungswinde der Rega kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn ein Helikopter nicht direkt bei einer verunfallten Person landen kann – etwa in steilem, unwegsamem oder bewaldetem Gelände.

Das System verfügt über eine fein dosierbare Seillänge von bis zu 90 Metern und ist für zwei Personen ausgelegt. Der Rettungssanitäter übernimmt dabei gleichzeitig die Aufgabe des Windenoperateurs und steuert die Winde an der offenen Seitentür.

Der Pilot hält den Helikopter währenddessen möglichst stabil in der Schwebe und folgt den Richtungsangaben des Windenoperateurs. Solche Einsätze erfordern eingespielte Abläufe und werden von den Rega-Crews regelmässig trainiert.


 

Quelle: Kantonspolizei Zürich / Polizei.news
Bildquelle: Kantonspolizei Zürich






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