Geldautomat gesprengt – mutmasslicher Täter schwer verletzt
(Thayngen SH). Am frühen Mittwochmorgen (30.9.2026) ist beim Bahnhof in Thayngen ein Geldautomat gesprengt worden.
Bei der Explosion wurde ein mutmasslicher Täter schwer verletzt. Die weiteren Täter sind flüchtig. Aufgrund von aufgefundenem noch nicht detoniertem Sprengstoff musste das Gebiet rund um den Bahnhof Thayngen für die Bevölkerung gesperrt werden.
- Tatzeit: Mittwoch, 30. September 2026, kurz vor 4 Uhr
- Tatort: Geldautomat vis-à-vis des Bahnhofs Thayngen
- Täterschaft: Mutmasslich drei Personen
- Verletzt: Ein mutmasslicher Täter schwer verletzt
- Flucht: Zwei weitere Tatverdächtige flüchteten Richtung Deutschland
- Sprengstoff: Noch nicht detonierter Sprengstoff wurde aufgefunden
- Sperrung: Gebiet rund um den Bahnhof musste für die Bevölkerung gesperrt werden
- Ermittlungen: Untersuchung unter Leitung der Bundesanwaltschaft
Geldautomat beim Bahnhof gesprengt
Kurz vor 4 Uhr am Mittwochmorgen (30.9.2026) wurde vis à vis des Bahnhofs Thayngen ein Geldautomat gesprengt.
Die Täterschaft – mutmasslich drei Personen – flüchteten nach der Explosion in einem schwarzen Auto.
Schwerverletzter mutmasslicher Täter im Spital
Rund 20 Minuten nach der Geldautomatsprengung wurde die Schaffhauser Polizei informiert, dass eine schwerverletzte Person in die Notfallstation der Spitäler Schaffhausen gebracht wurde.
Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass es sich bei dem verletzten niederländischen Staatsangehörigen um einen der mutmasslichen Täter handelt.
Der Mann erlitt bei der Explosion Verletzungen an einer Hand sowie am Oberschenkel.
Zwei weitere mutmassliche Täter flüchten Richtung Deutschland
Die beiden weiteren mutmasslichen Täter flüchteten mit einem Fahrzeug in Richtung Deutschland.
Die umgehend eingeleitete Fahndung nach ihnen wird weiterhin intensiv geführt.
Nicht detonierter Sprengstoff entdeckt
Aufgrund von noch nicht detoniertem Sprengstoff musste das Gebiet rund um den Bahnhof Thayngen für die Bevölkerung gesperrt werden.
Bundesanwaltschaft führt Untersuchung
Nebst Mitarbeitenden des Forensischen Instituts Zürich (FOR), der Feuerwehr Thayngen, des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) und der Schaffhauser Polizei standen auch Mitarbeitende des Bundesamts für Polizei (fedpol) im Einsatz.
Aufgrund ihrer Zuständigkeit für die Verfolgung von Straftaten, die unter Einsatz von Sprengstoff begangen wurden, wird die Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft (BA) geführt.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Personen, die Angaben zum Vorfall, zur Täterschaft, dem Fluchtweg oder allenfalls zu benutzten Tatfahrzeugen machen können, werden gebeten, sich mit der Schaffhauser Polizei, Tel. 0041 52 624 24 24, in Verbindung zu setzen.
Quelle: Schaffhauser Polizei
Bildquelle: Schaffhauser Polizei
