Gefälschte Links und Zahlungsfallen: Polizei warnt vor Betrug im Online-Handel

(Kanton OW). Seid ihr schlau genug, um einen Betrugsversuch rechtzeitig zu erkennen?

Mit dem interaktiven Chat „Mission Betrugsjagd“ könnt ihr es herausfinden.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Projekt: „Mission Betrugsjagd“
  • Ziel: Betrugsversuche auf Online-Marktplätzen rechtzeitig erkennen
  • Training: Vier realitätsnahe Chat-Verläufe mit typischen Betrugsmaschen
  • Warnsignale: Gefälschte Login-Links, fingierte Zahlungsaufforderungen und psychologischer Druck
  • Partner: Schweizerische Kriminalprävention, SMG Swiss Marketplace Group und TWINT
  • Verfügbarkeit: Das Spiel ist vom 28. September bis 31. Dezember 2026 verfügbar

Betrugsversuche spielerisch erkennen

Anhand realistischer Alltagssituationen auf Online-Marktplätzen könnt ihr euer Wissen testen und überprüfen, ob ihr Warnsignale erkennen und einen Betrugsversuch rechtzeitig durchschauen würdet.

Ein Projekt der Schweizerischen Kriminalprävention in Zusammenarbeit mit der SMG Swiss Marketplace Group und TWINT.

Erkennt ihr die „Red Flags“?

Testet euer Wissen: Mission Betrugsjagd starten.

Präventionstipp: Bei diesen Signalen genau hinschauen

Gefälschte Login-Seiten: Ein Link führt angeblich zur Anmeldung oder Zahlungsabwicklung. Solche Links können auf täuschend echt gestaltete Phishing-Seiten führen.

Fingierte Zahlungsaufforderungen: Besondere Vorsicht ist geboten, wenn für den Erhalt einer Zahlung plötzlich Kreditkarten-, TWINT- oder E-Banking-Zugangsdaten verlangt werden.

Zeitdruck: Betrüger versuchen mitunter, ihre Opfer mit Dringlichkeit oder psychologischem Druck zu einer schnellen Handlung zu bewegen.

Vier Chat-Fälle mit anschliessender Auflösung

Die nationale Präventionskampagne wurde am 28. September 2026 von der Schweizerischen Kriminalprävention, der SMG Swiss Marketplace Group und TWINT lanciert.

Im Online-Spiel müssen in vier nachgestellten Konversationen zwischen Käufern und Verkäufern verdächtige Nachrichten und Situationen erkannt werden. Nach jedem Fall folgt eine Auflösung mit konkreten Hinweisen zu den versteckten Warnsignalen.

Zu den im Spiel behandelten Maschen gehören gefälschte Login-Links, fingierte Zahlungsaufforderungen und gezielter psychologischer Druck.

Auf Online-Marktplätzen gilt zudem: Keine Login-Daten oder Zahlungsinformationen auf Seiten eingeben, die über verdächtige Nachrichten oder Links aufgerufen wurden. Wer bereits sensible Finanzdaten eingegeben hat, sollte umgehend sein Finanzinstitut kontaktieren.

 

Quelle: Kantonspolizei Obwalden / Polizei.news
Bildquelle: Kantonspolizei Obwalden






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