Polizei-Schweiz am 25. September 2026: Die fünf brisantesten Meldungen des Tages
Acht Jugendliche und junge Erwachsene werden nach zwei brutalen Angriffen wegen versuchter Tötung verhaftet, ein 18-jähriger Tourist stürzt am Pilatus tödlich ab und der Zoll beendet ein Schmuggelnetzwerk mit mehr als 110 Tonnen illegal eingeführten Lebensmitteln: Der 25. September 2026 brachte mehrere besonders aufsehenerregende Polizeimeldungen aus der Schweiz.
Auch ein mit einer Stichwaffe verletzter 15-Jähriger in Effretikon sowie eine Einbruchserie mit hoher Beute im Kanton St.Gallen beschäftigen die Behörden. Polizei.news fasst fünf der brisantesten Meldungen des Tages zusammen.
FREITAG · 25. SEPTEMBER 2026
- Zürich ZH: Acht 16- bis 19-Jährige werden nach zwei schweren Angriffen wegen des Verdachts der versuchten Tötung verhaftet.
- Pilatus NW: Ein 18-jähriger Tourist stürzt im Gebiet Klimsenhorn tödlich ab.
- Bursins VD: Der Zoll deckt 38 illegale Einfuhren mit mehr als 110 Tonnen Lebensmitteln auf.
- Effretikon ZH: Ein 15-Jähriger erleidet bei einem Jugendstreit eine Stichverletzung; ein 16-Jähriger wird festgenommen.
- Kanton St.Gallen: Bei einer Einbruchserie werden Tresore geknackt und Wertsachen im Wert von mehreren zehntausend Franken gestohlen.
Zürich ZH: Acht Verdächtige nach brutalen Angriffen verhaftet
Nach zwei schweren Gewaltdelikten vom 11. September in den Zürcher Kreisen 4 und 12 haben Polizei und Strafverfolgungsbehörden acht Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 19 Jahren festgenommen. Ein 21-jähriger Schweizer und ein 25-jähriger Spanier waren bei den Angriffen mittelschwer verletzt worden.
Die Beschuldigten sollen ihre wehrlos am Boden liegenden Opfer unter anderem mit Glasflaschen und Fusstritten gegen den Kopf attackiert haben. Nach bisherigen Erkenntnissen werden beide Taten derselben Gruppierung zugeschrieben. Gegen alle acht wurden Verfahren wegen versuchter Tötung eröffnet. Die Erwachsenen befinden sich in Untersuchungshaft, die Minderjährigen im Gewahrsam der Jugendanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Pilatus NW: 18-jähriger Tourist stürzt tödlich ab
Ein 18-jähriger Tourist aus der Tschechischen Republik ist im Gebiet Klimsenhorn am Pilatus tödlich verunglückt. Der junge Mann war während einer Freizeitphase seiner Reisegruppe allein unterwegs und erschien nicht zur vereinbarten gemeinsamen Talfahrt nach Alpnach.
Nachdem er auch telefonisch nicht erreichbar war, wurde die Rega zu einem Suchflug aufgeboten. Die Besatzung lokalisierte den Vermissten im steilen Gelände, wo er nach einem Absturz nur noch tot geborgen werden konnte. Die Alpine Einsatzgruppe der Kantonspolizei Nidwalden und die Staatsanwaltschaft klären den genauen Unfallhergang ab.
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Bursins VD: Mehr als 110 Tonnen Lebensmittel illegal eingeführt
Die Zollfahndung des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit hat ein Schmuggelnetzwerk aufgedeckt, das in den Kantonen Genf und Waadt aktiv war. Auslöser war die Kontrolle eines überladenen Lieferwagens auf der Autobahn bei Bursins. Der 42-jährige Fahrer stand zudem unter Alkoholeinfluss.
Die Ermittlungen ergaben 38 illegale Einfuhren zwischen Ende 2023 und September 2024. Geschmuggelt wurden unter anderem Sonnenblumenöl, Bananen, Milchpulver, Zwiebeln und Instant-Nudeln. Insgesamt stellte der Zoll mehr als 110 Tonnen Waren sowie einen Abgabenausfall von rund 81’000 Franken fest. Acht Empfänger wurden identifiziert.
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Effretikon ZH: 15-Jähriger mit Stichwaffe verletzt
Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen an der Grendelbachstrasse in Effretikon ist ein 15-Jähriger am Bein verletzt worden. Nach Angaben der Polizei kam eine Stichwaffe zum Einsatz; zudem wurde Pfefferspray versprüht. Kunden und Mitarbeitende eines nahegelegenen Lebensmittelgeschäfts betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Ein 16-jähriger Schweizer wurde am folgenden Nachmittag als Tatverdächtiger festgenommen und befindet sich im Gewahrsam der Jugendanwaltschaft. Mehrere weitere Beteiligte sind flüchtig. Motiv und Hintergründe sind noch unklar. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Kanton St.Gallen: Einbruchserie mit hoher Beute
Zwischen Montag und Freitag hat die Kantonspolizei St.Gallen zahlreiche Einbrüche und Einbruchsversuche registriert. Betroffen waren unter anderem Geschäfte, Autogaragen, Einfamilienhäuser, eine Werkstatt, ein Jugendheim und ein Keller. Mehrere Tresore wurden aufgebrochen oder von den Tätern angegangen.
In Schwarzenbach verschwanden Werkzeuge im Wert von rund 50’000 Franken, in Schänis Gegenstände für rund 25’000 Franken. Aus einem Einfamilienhaus in Berneck wurde ein Tresor mit Wertsachen im Wert von mehreren zehntausend Franken gestohlen. Nach einem Einbruchsversuch bei einer Autogarage in Wil nahm die Polizei einen 23-jährigen Tatverdächtigen fest. Es gilt die Unschuldsvermutung.
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Der 25. September 2026 im Überblick
Die fünf Fälle zeigen die Bandbreite der Polizeiereignisse dieses Freitags: zwei schwere Gewaltdelikte mit acht Festnahmen, ein tödlicher Bergunfall, ein umfangreiches Schmuggelverfahren, eine Auseinandersetzung unter Jugendlichen und eine kantonsweite Einbruchserie mit hoher Beute.
Bei mehreren Fällen dauern die Ermittlungen und Abklärungen der zuständigen Behörden an. Für sämtliche Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Verfahrensabschluss die Unschuldsvermutung.
Quellen: Kantonspolizei Zürich, Staatsanwaltschaft Zürich, Jugendanwaltschaft des Kantons Zürich, Kantonspolizei Nidwalden, Staatsanwaltschaft Nidwalden, Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG), Kantonspolizei St.Gallen
