Solothurn SO: Flucht vor Polizeikontrolle endet mit Totalschaden im Gibelintunnel

Im „Gibelintunnel“ in Solothurn hat sich am Sonntagmorgen, 12. Juli 2026, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.

Zuvor hatte sich der Autolenker einer Polizeikontrolle entzogen und fiel durch eine gefährliche Fahrweise auf. Die Polizei sucht Zeugen.

Am Sonntag, 12. Juli 2026, kurz vor 7.45 Uhr, entzog sich auf der Bielstrasse in Solothurn, Höhe Einmündung Lorenzenstrasse, ein Automobilist einer Polizeikontrolle und ergriff die Flucht in Richtung „Jumbo-Kreisel“.

Folglich befuhr der 20-jährige Autolenker die Gibelinstrasse und verlor im „Gibelintunnel“ die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Auto prallte mehrmals in die Tunnelwand und kam schliesslich mitten im Tunnel stehend zum Stillstand.

Der Autolenker konnte durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden. Nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst vor Ort wurde er zur medizinischen Kontrolle in ein Spital gebracht.

Das total beschädigte Unfallauto musste durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert werden.



Im Einsatz standen nebst der Polizei, dem Rettungsdienst und dem Abschleppdienst das Amt für Verkehr und Tiefbau.

Der „Gibelintunnel“ musste für die Unfallaufnahme sowie für die Bergungsarbeiten und Fahrbahnreinigung für rund fünfeinhalb Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde umgeleitet.


Zeugenaufruf

Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Solothurn, Telefon 032 627 81 17, in Verbindung zu setzen.


Der fehlbare Autolenker dürfte bereits vorgängig auf der Werkhofstrasse gegen das Strassenverkehrsgesetz verstossen haben. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen aufgenommen.

 

Quelle: Kantonspolizei Solothurn
Bildquelle: Kantonspolizei Solothurn






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