Liechtenstein: Polizei verhindert Sprung von Rheinbrücke – Wochenendbilanz bleibt ruhig
Die Landespolizei blickt auf ein insgesamt eher ruhiges Wochenende zurück.
Trotz der hohen Temperaturen kam es jedoch zu verschiedenen Einsätzen.
Obwohl derzeit ein absolutes Feuerverbot gilt, musste die Landespolizei in zwei Fällen intervenieren. Im ersten Fall handelte es sich um ausländische Touristen, die vom Feuerverbot keine Kenntnis hatten.
Sie zeigten sich nach der Aufklärung sofort einsichtig.
Anders verhielt es sich bei einem Vorfall in Schaan. Der Verursacher zeigte kein Verständnis für die geltenden Vorschriften und muss nun mit einer Anzeige rechnen.
Weitere Einsätze erfolgten aufgrund von Streitigkeiten in Ruggell sowie in zwei Fällen in Mauren. Die ausgerückten Polizeipatrouillen konnten die Situationen jeweils beruhigen und die Auseinandersetzungen schlichten.
Zudem ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle mit verletzten Velofahrern. In Planken sowie in Gamprin stürzten die Fahrradfahrer jeweils ohne Fremdeinwirkung und verletzten sich dabei.
Am Sonntagmorgen um 03.42 Uhr meldete ein Passant der Landespolizei, dass auf der Rheinbrücke in Vaduz eine Frau auf dem Brückengeländer sitze und den Eindruck erwecke, sich etwas antun zu wollen. Zwei Polizeipatrouillen rückten umgehend aus.
Den Einsatzkräften gelang es, die Frau durch geschicktes Ablenken daran zu hindern, vom Geländer zu springen. Anschliessend wurde die Frau ärztlich untersucht und fürsorgerisch untergebracht. Da sie sich unkooperativ verhielt, erfolgte die Überführung in eine geeignete Klinik unter Polizeibegleitung.
Der Rettungsdienst wurde an insgesamt 14 Einsätze disponiert.
Quelle: Landespolizei Fürstentum Liechtenstein
Bildquelle: Symbolbild © Landespolizei Fürstentum Liechtenstein
